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Handtücher waschen

Handtücher waschen

Im Großen und Ganzen ist Handtücher waschen relativ einfach. Trotzdem gibt es verschiedene Faktoren, die Sie beachten sollten. Denn nur wenn Sie qualitativ hochwertige Handtücher richtig waschen und trocknen, sind sie danach wieder schön sauber bzw. hygienisch rein, wohlriechend, kuschelig und saugfähig. Zudem behalten gute Handtücher bei richtiger Pflege ihre Farbe und Form. Wie oft man Handtücher waschen sollte, ist vom jeweiligen Gebrauch abhängig. Genaue Regeln gibt es hierfür nicht. Grundsätzlich sollten Sie Ihre Handtücher aber lieber etwas öfter als zu wenig waschen.

Warum Sie Handtücher regelmäßig und oft waschen sollten

Handtücher sind in jedem Haushalt tagtäglich in Gebrauch. Ob nach dem Duschen, Baden, am Waschbecken im Badezimmer, auf der Toilette oder in der Küche. Und nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs im Schwimmbad, der Sauna, dem Fitnesscenter oder dem Besuch einer sonstigen Sporteinrichtung sind Handtücher und Duschtücher im Einsatz. Durch den direkten Kontakt mit dem Körper nehmen Handtücher eine ganze Menge an Wasser, abgestorbene Hautzellen, Schmutz, Schweiß und Bakterien auf.

Handtücher waschen

Um zu verhindern, dass Ihre Handtücher muffeln und abstoßend wirken ist es wichtig, dass Sie diese regelmäßig mit höchst möglicher bzw. zugelassener Temperatur und einem geeigneten Waschmittel waschen. Danach umgehend aus der Waschmaschine heraus nehmen und in den Wäschetrockner geben oder an der frischen Luft trocknen lassen.
Um Verfärben, Grauschleier oder sonstigen Pannen vorzubeugen, sollten Sie Ihre Handtücher sortieren, bevor Sie diese in die Waschmaschine stecken.

Empfohlen wird, Dusch- und Badetücher nach dreimaliger Nutzung oder einmal in der Woche zu waschen. Handtücher oder Waschlappen, die entweder fürs Gesicht oder die Hände benutzt werden und auch Küchentücher sollten Sie öfter waschen.
Zudem sollten Sie generell alle Handtücher nach jedem Gebrauch aufhängen und trocknen lassen!

So wäscht man Handtücher richtig!

Handtücher sortieren

Wie beim allgemeinen Wäsche waschen werden auch Handtücher nach Farben sortiert und getrennt gewaschen. Weiße Handtücher bleiben für sich, rote und dunkle Farben kommen zusammen, bunte hellere Farbtöne (z. B. Pastellfarben) ergeben das dritte Häufchen.

Tipps: Sinnvoll ist natürlich, wenn Sie schon beim Kauf neuer Handtücher und Duschtücher darauf achten, dass diese ähnliche Farben haben und zusammen gewaschen werden können.
Generell können Sie Handtücher auch zusammen mit farbähnlicher Bettwäsche waschen!

Waschmaschine richtig beladen – was beachten?

Nur wenn Sie Ihre Waschmaschine richtig beladen, d. h. nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Wäsche in die Trommel geben, können Sie eine gute Waschwirkung erzielen.
Da Handtücher sehr saugfähig sind und somit natürlich auch beim Waschen sehr viel Wasser aufnehmen, sind sie während des Waschgangs entsprechend schwer. Daher sollten Sie beim Handtücher waschen immer darauf achten, dass Sie die Maschine nicht zu voll machen, sondern so befüllen, dass die Wäsche locker in der Trommel liegt und sich frei bewegen kann. Am besten ist, wenn Sie beim Befüllen oberhalb der Wäsche immer etwas Platz lassen. Neben einem guten Waschergebnis können Sie durch richtiges Beladen auch Lagerschäden an der Waschmaschine verhindern.

Bei wieviel Grad Handtücher waschen?

Generell sollten Sie Handtücher aus Baumwolle oder einem Mischgewebe bei mindestens 60° C waschen, damit Sie nach dem waschen wieder hygienisch sauber sind. In der Regel werden die meisten Bakterien und Keime nämlich erst ab dieser Temperatur abgetötet. Waschen Sie Handtücher mit geringeren Temperaturen, kann dies zur Folge haben, dass die gesamte Wäsche muffig riecht. Außerdem besteht das Risiko, dass noch vorhandene Bakterien an einen Menschen übertragen werden und eine bakterielle Infektion hervorrufen können.
Weiße Handtücher können Sie ohne Weiteres auch bei 95° waschen. Im Kochwaschgang werden auf jeden Fall alle gefährlichen Bakterien und Pilze abgetötet.
Ein weiterer Vorteil: Regelmäßige Kochwäsche ist auch zur Desinfektion und Grundreinigung der Waschmaschine ganz hilfreich.
Da auch Handtücher unterschiedliche Material- und Pflegeeigenschaften besitzen, sollten Sie aber vorsichtshalber immer zuerst einen Blick auf das eingenähte Etikett werfen, bevor Sie das Handtuch zum ersten Mal waschen.
Dürfen Handtücher laut Waschanweisung tatsächlich nur mit 40° C gewaschen werden, sollten Sie sich auch daran halten. In diesem Fall ist es ratsam, dass Sie zusätzlich zum Waschmittel noch einen Hygienespüler verwenden. Dieser bewirkt, dass Ihre Handtücher nach dem waschen trotz der niedrigen Waschtemperatur sauber und keimfrei sind.

In welchem Waschprogramm Handtücher waschen?

Generell können Sie Handtücher im Programm für Koch- und Buntwäsche waschen. Wichtig ist, dass Handtücher mit 1400 bis 1600 Umdrehungen geschleudert werden.

Welches Waschmittel für Handtücher verwenden?

Die Wahl des Waschmittels ist von der Farbe der Handtücher abhängig. Weiße Handtücher werden mit Vollwaschmittel gewaschen, denn diese enthalten Bleichmittel und optische Aufheller. Dadurch sind Vollwaschmittel für Buntwäsche generell ungeeignet.
Für bunte Handtücher sollten Sie ein flüssiges Colorwaschmittel verwenden. Die Substanzen im Buntwaschmittel verhindern das Auslaufen und Verbleichen der Farben, wodurch ihre Leuchtkraft erhalten bleibt. Wer mit Allergien konfrontiert ist kann auch Feinwaschmittel oder Sensitive Waschmittel verwenden.

Handtücher mit oder ohne Weichspüler waschen?

Ob Sie zum Handtücher waschen einen Weichspüler verwenden oder nicht, liegt in Ihrem Ermessen. Wer besonderen Wert auf kuschelweiche Handtücher legt, benötigt sicherlich einen Weichspüler. Der Nachteil eines Weichspülers ist, dass er sich wie ein Film über die einzelnen Fasern legt und dadurch die Saugfähigkeit eines Handtuchs stark mindern kann. Bei zu hoher Dosierung bewirkt der Weichspüler genau das Gegenteil. Ihre Handtücher werden hart und kratzig!
Doch auch ohne Weichspüler können Handtücher nach dem waschen weich werden, aber wie?

Handtücher trocknen

Am einfachsten und garantiert flauschig weich werden Handtücher im Wäschetrockner. Durch die ständige Bewegung und den hohen Lufteinschluss richten sich die einzelnen Fasern beim Trocknungsvorgang wieder auf und fühlen sich angenehm weich an. Doch auch wenn Sie Ihre Wäsche an der Luft trocknen lassen, können Sie Ihre Handtücher weich bekommen.

Wie Handtücher ohne Trockner weich werden

Damit Handtücher weich werden, sollten Sie diese draußen an der Wäscheleine oder dem Wäscheständer so aufhängen, dass sie genügend Bewegungsspielraum haben und der Wind sie ordentlich durchblasen kann. Dadurch sind die Fasern nämlich auch beim Lufttrocknen ausreichend in Bewegung, richten sich auf und fühlen sich hierdurch weich an.
Hängen Handtücher nur ganz starr an einer Leine oder werden liegend auf dem Heizkörper getrocknet, haben die Fasern natürlich keine Möglichkeit sich zu bewegen. Was letztendlich dazu führt, dass die Handtücher steif und kratzig werden. In diesem Fall sollten Sie Ihre Handtücher nach dem trocknen kräftig durchschütteln und ordentlich durchkneten.

Doch nicht nur allein richtiges Trocknen an der frischen Luft ist wichtig, damit Handtücher weich werden. Auch richtiges Waschen und Dosieren des Waschmittels gehören dazu. Eine wesentliche Rolle spielt zudem die Qualität eines Handtuchs.

In jedem Fall sollten Sie beim Befüllen der Waschmaschine darauf achten, dass Sie die Trommel nicht überladen. Denn ist die Waschmaschine zu voll beladen, kann sich weder das Waschmittel noch die Wäsche richtig verteilen. Somit werden die Fasern nicht vollständig gereinigt und durchgespült. Was neben einem schlechteren Waschergebnis auch dazu führt, dass beim trocknen nicht genügend Luft in die Fasern gelangt.
Eine weitere Ursache für harte Handtücher kann zu wenig Waschmittel sein. Bekanntermaßen enthalten moderne Waschmittel auch Wasserenthärter. Ist das Waschmittel zu gering dosiert, fehlt beim Waschgang natürlich auch dementsprechend Wasserenthärter. Dies hat zur Folge, dass die Fasern aufrauen.

Handtücher bügeln

Badetücher, Duschtücher und Handtücher aus Frottee sollten Sie nicht bügeln. Durch das heiße Bügeleisen werden Schlingen von Frottierhandtücher hinunter gedrückt. Dadurch sind die Handtücher hinterher nicht mehr so saugfähig und anschmiegsam.
Geschirrtücher aus Leinen, Halbleinen oder Baumwolle sollten Sie nicht nur so heiß wie möglich waschen, sondern auch mit er höchsten Bügeltemperatur bügeln. Denn durch das Bügeln werden zusätzlich Keime abgetötet. Zudem sehen glatte Handtücher gebügelt schöner aus in der Küche.

Mikrofaser Handtuch waschen – was beachten?

  Generell sollten Sie

  • ein Mikrofaser Handtuch nur bei 30° bis max. 40° C waschen
  • helle und dunkle Farben getrennt waschen
  • bei Mikrofaser Handtücher keinen Weichspüler verwenden
  • und nicht im Wäschetrockner trocknen

Wird eine Mikrofaser Handtuch mit 60 Grad oder heißer gewaschen, ein Weichspüler verwendet oder im Wäschetrockner getrocknet, verliert es seine Fähigkeiten. Bügeln ist bei Mikrofaser Handtüchern ebenfalls tabu.

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