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Öko-Putzmittel, darauf beim Kauf achten!

Mitdenken hilft immer: Umweltfreundliches Putzen, Minimaler Produkteinsatz, die Wahl umweltfreundlich abbaubarer Inhaltsstoffe und das Einsparen von Verpackungsmüll, das sind bereits Anforderungen, die an den Menschen selber gestellt werden, aber auch im kleinen Rahmen durch den Einsatz von Öko-Putzmitteln unterstützt werden können.Die früher als „staubig“ empfundene ökologische Bewegung findet immer wieder neue Mitstreiter. Der Trend zum „ökologisch sinnvoll Putzen“ reißt nicht ab, und stimmt auch den Verbraucher immer sensibler, wenn es um die Kenntnisse der unterschiedlichen Inhaltsstoffe der Produkte geht.

Der Gebrauch von Putzmitteln, sei es Badreiniger, Glasreiniger oder das Geschirrspülmittel, kann nicht immer unbedenklich erfolgen. Ein gebührender Respekt der Umwelt gegenüber erfolgt im Kleinen durch die bedachte Auswahl ökologischer Gebrauchs- oder Verbrauchsgüter.

Bezeichnung „Öko“

Damit der Verbraucher hierbei nicht in die Irre geleitet wird und seine Annahme, ein umweltschonendes Produkt zu erwerben, sich als Fehleinschätzung herausstellt, hat die europäische Gemeinschaft diesen Bereich markenrechtlich geschützt. Nur Handelsprodukte, die bestimmte Anforderungen des ökologischen Agrarwirtschaft-EWG-Kontrollsystems erfüllen, dürfen Warenproduktbezeichnungen mit dem Wortteil „Bio“ oder „Öko“ führen, oder andere Hinweise enthalten, die eine ökologische Herstellung suggerieren.

Kontrollinstanzen überprüfen die Herstellungsverfahren der Erzeugnisse und vergeben dann bei Einhaltung der Richtlinien das Öko-Siegel. Dieses steht dann auf dem Produkt, und macht die Prüfstelle erkennbar. Bei den Herstellungsverfahren, die überprüft werden, muss es sich um ökologische Herstellungsverfahren handeln. Dieser Umweltbeitrag kann auf mehreren Ebenen geleistet werden. Beispielsweise die Energiegewinnung durch Energieanlagen, die auf sich selbst erneuerbaren Ressourcen beruht, wird bereits als ökologisch betrachtet. In der Landwirtschaft oft eingesetzte Biogasanlagen mögen da eines von vielen Kriterien darstellen, welches einen Landwirtschaftlichen Betrieb zu einem „ökologischen“ Betrieb macht. Aber auch der Verzicht auf die Nutzung von Pflanzenschutzmitteln oder Mineraldünger für Inhaltsstoffe lässt eine ökologische Handlung vermuten.

Ökologisch Putzen

Bei der Hausarbeit kann bereits bei der Produktauswahl auf ein Umweltverträglicheres Handeln geachtet werden. Die richtige und möglichst sparsame Anwendung der Produkte ist zudem ein Beitrag, den der Mensch selber leisten kann. Es gibt verschiedene Öko-Putzmittel, die als Konzentrat für viele unterschiedliche Wohnbereiche eingesetzt werden können.

Den Öko-Putzmittel-Konzentraten liegen meist sehr detaillierte Anwendungshinweise bei, diese sollen einer Überdosierung vorbeugen. Auf diese Art und Weise können schwierig entfernbare Materialien ebenso gut wie leichter Schmutz beseitigt werden, ohne zuviel Putzwasser verwenden zu müssen.

Ein weiterer Vorteil von Konzentraten liegt in der geringeren Verpackung und rechtfertigt dadurch nicht selten den höheren Preis.

Öko-Putzmittel, darauf beim Kauf achtenOftmals ist zum putzen auch einfache Seifenlauge ausreichend!

Die Tatsache, dass Verpackungen dann für nur eins statt mehrere unterschiedliche Putzmittel hergestellt werden müssen reduziert sowohl die Notwendigkeit der Herstellung als auch Entsorgung von Verpackungsmüll, der oft nicht umweltfreundlich ist.
Auch sollte man sich als Verbraucher nicht immer unkritisch auf Werbemaßnahmen via Nachfüllverpackung verlassen, hiermit ein umweltschonendes Produkt erworben zu haben. Das gibt es auch kaum, denn die wenigsten Inhaltsstoffe sind ohne überflüssigen Energieaufwand im Herstellungs-, Gebrauchs- und Entsorgungskreislauf vollständig abbaubar.

Es kann hingegen darauf geachtet werden, Produkte zu wählen, die biologisch besser abbaubare Tenside als Lösemittel beinhalten und vermehrt waschaktive Substanzen auf pflanzlicher Basis besitzen und nahezu auf den Einsatz von Farbstoffen verzichten. Die Nutzung solcher Putz- oder Waschmittel besitzt eine geringere Auswirkung auf den Wasserorganismus und bemüht weniger Energiebedarf für Klärwerke.

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