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Putzen in der Schwangerschaft

Frühjahrsputz bitte warten, die Fenster würden eine Reinigung dringend brauchen, in den Ecken sammelt sich der Staub und Wuffi & Co verteilen die Haare im ganzen Haus. Viele werdende Mütter geraten in einen Gewissenskonflikt. Einerseits soll das Zuhause rein und gepflegt sein, andererseits will keine zukünftige Mutter ihrem Baby schaden. Noch immer verunsichern zum Teil recht abenteuerliche Geschichten rund um das Putzen in der Schwangerschaft die Frauen. Zwar gibt es ein paar Einschränkungen, aber generell darf in der Schwangerschaft auch geputzt werden.

Überanstrengungen vermeiden

Putzen in der Schwangerschaft

Wesentlich für die werdende Mutter sind Entspannung, Erholung und ausreichender Schlaf.

Sehr starke körperliche Anstrengungen können auch in einer normalen, unkomplizierten Schwangerschaft zu vorzeitigen Wehen führen. Schwere Möbelstücke verrücken oder eine schwere Last, wie etwa Wäschekörbe, heben und tragen ist tabu. Einfache Hausarbeit in Maßen ist erlaubt!

Häufig kommt es während der Schwangerschaft zu Blutdruckschwankungen mit Schwindelanfällen und Kreislaufproblemen. Daher darf die werdende Mutter nicht auf Stühle oder auf eine Leiter steigen. Die Unfallgefahr wäre dabei für die Mutter und das Ungeborene viel zu groß. Durch die bereits erwähnten Kreislaufprobleme erhöht sich die Sturzgefahr enorm.

Falls Katzen im Haushalt leben, sollte die Reinigung der Katzentoilette nicht von der Schwangeren durchgeführt werden. Die Gefahr an Toxoplasmose zu erkranken kann so vermieden werden.

Fenster putzen in der Schwangerschaft

Seit Generationen ein Streitthema: Fenster putzen in der Schwangerschaft ja oder nein? Da oft die Fenster nur mit Hilfe einer Leiter geputzt werden können, kommt es für werdende Mütter nicht in Frage. Können Fenster ohne akrobatische Verrenkungen gereinigt werden, spricht nichts gegen das Fenster putzen in der Schwangerschaft.

Farben und Lacke sollen vermieden werden

Soll noch das Kinderzimmer neu gestrichen werden, sollte das aber nicht von der werdenden Mutter oder in ihrem Beisein erfolgen. Die eingeatmeten Dämpfe könnten beim Ungeborenen Schäden verursachen. Nach dem Streichen muss auch gründlich gelüftet werden.

Putzmittel ist nicht gleich Putzmittel

Viele Reinigungsmittel sind während der Schwangerschaft nicht geeignet. Sie enthalten gefährliche Chemikalien oder entwickeln gesundheitsschädigende Dämpfe. Während der Schwangerschaft sollen nur natürliche Putzmittel zum Einsatz kommen, wie etwas Zitronensäure.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft oft starke chemische Putzmittel verwendet haben, häufiger an Atemwegserkrankungen und später sogar an Asthma erkranken.

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