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Wäsche waschen: Wie wäscht man was richtig?

Wäsche waschen: Wie wäscht man was richtig?

Wäsche waschen ist zwar kein Problem, doch es will gelernt sein! Denn werden Kleidung oder auch andere Textilien wie z. B. Tischdecken, Bettwäsche, Gardinen oder sonstige Teile aus Stoff, Wolle, Seide, Baumwolle, Mikrofaser, Kunstfaser, etc. auch nur einmal falsch gewaschen, kann dies zur Folge haben, dass die Wäsche vergraut, verfärbt, verfilzt, verzogen oder eingelaufen ist, so dass man sie womöglich nicht mehr gebrauchen und infolgedessen wegwerfen kann. Gerade für Neueinsteiger sind unsere Tipps und Informationen zum Wäsche waschen, trocknen und bügeln sicherlich sehr hilfreich. Wie eine Waschmaschine funktioniert, können Sie der Gebrauchsanweisung entnehmen!

Wäsche waschen: Wie wäscht man was richtig?Ist man zum ersten Mal mit Wäsche waschen konfrontiert, tauchen häufig Fragen wie diese auf:

  • Was muss ich beim Wäsche waschen beachten?
  • Wie wasche ich was?
  • Wie sortiere ich meine Wäsche richtig?
  • Was kann man alles in der Waschmaschine waschen?
  • Welche Wäschestücke kann ich zusammen waschen?
  • Was muss ich mit 30° C, 40° C, 60° C oder 95° C im Kochwaschgang waschen?
  • Ist eine Kochwäsche überhaupt notwendig?
  • In welchen Fällen ist eine Vorwäsche erforderlich?
  • Welches Waschmittel brauche ich für weiße, bunte oder dunkle Wäsche?
  • Für welche Wäsche wird Vollwaschmittel, Buntwaschmittel oder Feinwaschmittel verwendet?
  • Was kann im Normalwaschgang und was muss im Schonwaschgang (Feinwaschprogramm, Pflegeleicht-Programm) gewaschen werden?
  • Kann ich Wollpullover oder eine Weste aus Wolle in der Waschmaschine waschen?
  • Wie wird Kleidung aus Seide gewaschen?
  • Was muss ich von Hand waschen?
  • Wie muss ich bei Handwäsche vorgehen?Welche Kleider bzw. Textilien dürfen nicht in den Trockner?
  • Muss ich beim Wäsche trocknen irgend etwas beachten und wenn ja, was?
  • Welche Wäsche muss man bügeln und wie wird überhaupt richtig gebügelt?
  • Wie kann man Hemden bügeln am besten lernen?

Was zum Wäsche waschen alles dazu gehört

Bis schmutzige Wäsche wieder schön sauber und ordentlich in den Schrank geräumt werden kann, sind mehrere einzelne Schritte erforderlich. Sie müssen die Wäsche sortieren, vorbereiten, ggf. Flecken entfernen bzw. vorbehandeln, waschen, trocknen und zusammenlegen oder bei Bedarf bügeln.
Zu den Grundvoraussetzungen für ein ideales Waschergebnis gehört natürlich auch eine saubere und voll funktionsfähige Waschmaschine.

Wäsche richtig waschen beginnt mit dem Sortieren, denn Sie können nicht alle Kleidungsstücke und andere Textilien gleich, zusammen und mit dem selben Waschgang in der Maschine waschen. Außerdem werden zum Wäsche waschen unterschiedliche Waschmittel (wie z. B. Vollwaschmittel, Colorwaschmittel, Feinwaschmittel, Wollwaschmittel) benötigt. Ganz empfindliche Stoffe dürfen zum Teil nicht in die Waschmaschine, sondern müssen von Hand gewaschen oder sogar in die chemische Reinigung gebracht werden.

Um sicher zu gehen, dass Ihre Kleidung und sonstige Wäsche auch nach mehrmaligem Waschen noch schön und gepflegt aussieht, ist es wichtig, diese immer genau nach Vorschrift des Herstellers zu waschen. Die jeweilige Wasch- und Pflegeanleitung befindet sich auf dem Etikett, das in der Regel innen an der Kleidung angebracht ist. Natürlich sollten Sie dazu auch wissen, was die einzelnen Wasch- und Pflegesymbole bedeuten! Ebenso wichtig ist, dass Sie für die jeweilige Waschladung auch ein geeignetes Waschmittel verwenden

Welche Waschmittel werden benötigt?

  • Auf jedem Fall sollten Sie ein Vollwaschmittel, Buntwaschmittel (auch Colorwaschmittel) und ein Feinwaschmittel zu Hause haben.
  • Wer gerne Westen oder Pullover aus Wolle trägt, sollte sich zusätzlich noch ein flüssiges Wollwaschmittel zulegen. Alternativ können Sie Wollpullis aber auch mit einem neutralen Haarshampoo waschen.
  • Ob ein Weichspüler verwendet wird, bleibt jedem selbst überlassen.
  • Um starke Verschmutzungen (wie z. B. an Hemdkrägen) vor dem Waschen zu behandeln, sind Gallseife und auch Vorwaschsprays ganz praktisch.
  • Flecken in der Kleidung oder anderen Textilien lassen sich zum größten Teil mit einem geeigneten Hausmittel entfernen. Falls nicht, werden in Drogerien oder Supermärkten auch spezielle Fleckenentferner angeboten.
  • Daunenjacken sollten mit einem Daunenwaschmittel gewaschen werden
  • Und auch für Funktionswäsche mit Membrantechnologie sollten Sie zum waschen ein spezielles Funktionswaschmittel verwenden.

Wie wird Wäsche richtig sortiert?

Beim Wäsche sortieren sollten Sie mehrere Kriterien beachten und bestimmte Regeln einhalten. So geht’s:

  • Die Wäsche zunächst nach Farben und Material (Textilart) sortieren, dabei weiße Wäsche, bunte Wäsche in dunklen Farben (schwarz, marine, dunkelbraun, dunkelgrün), helle Wäschestücke (beige, gelb, flieder, hellblau, hellgrün, rosa) und Wäsche in kräftigen Farben (rot, orange, pink) jeweils getrennt auf ein Häufchen legen.
  • Generell sollten Sie möglichst ähnliche Farben zusammen waschen und keinesfalls sehr dunkle und sehr helle Wäschestücke miteinander in die Waschmaschine stecken.
  • Wäschestücke, die leicht abfärben, enthalten meist auf dem Etikett mit den Wäschesymbolen den Hinweis „separat waschen“. Diesen Rat müssen Sie nicht unbedingt immer befolgen und diese Teil jedes Mal ganz extra waschen. Jedoch sollten Sie es nur mit gleichen oder fast gleichen Farben zusammen in die Waschmaschine geben.
  • Ebenfalls muss beim Sortieren auf die vorgeschriebene Waschtemperatur auf dem Etikett geachtet und die Wäsche dementsprechend nochmals in 30°-Wäsche, 60°-Wäsche und Kochwäsche aufgeteilt werden.
  • Wollpullover und Kleidung aus Seide, die im Schonwaschgang oder von Hand gewaschen werden muss, sollten Sie ganz separat platzieren.
  • Besonders empfindliche Teile (wie z. B. ein edles Kostüm oder einen eleganten Anzug), die sowieso chemisch gereinigt werden müssen, geben Sie am besten erst gar nicht in die Wäschetonne, sondern gleich in die Reinigung.
  • Auch Lederbekleidung und Lederaccessoires gehören keinesfalls in die Wäschetonne, geschweige denn in die Waschmaschine. Leder sollten Sie entweder vorsichtig mit Wasser und einem weichen Tuch reinigen oder ebenfalls in die chemische Reinigung gebracht werden.

Wäsche zum waschen in der Maschine vorbereiten

Durch entsprechende Vorbereitungen lassen sich beim Waschen so manche Pannen und Schäden an der Wäsche und der Waschmaschine verhindern. Sei es durch spitze Gegenstände, Kugelschreiber, Knöpfe, Kleingeld, Papiertaschentücher, Notizzettel oder Eintrittskarten, die vergessen wurden, aus den Taschen raus zu nehmen. Ebenfalls können offene Reißverschlüsse und Klettverschlüsse andere Teile beschädigen.

Daher sollten Sie, bevor die Wäsche in die Maschine kommt:

  • an sämtlichen Kleidungsstücken die Taschen kontrollieren und ggf. leeren
  • generell die Reißverschlüsse, Knöpfe und Klettverschlüsse schließen
  • Oberbekleidung zum waschen am besten auf links drehen (insbesondere Jeans Hosen und Jacken, sowie T-Shrits und Sweatshirts mit Applikationen, Aufdruck oder Pailletten)
  • Bettwäsche ebenfalls auf links wenden und die Reißverschlüsse bzw. Knöpfe zu machen. Bettbezüge ohne Verschlüsse möglichst verknoten, damit sich keine anderen Wäschestücke darin verfangen, denn dies könnte beim Schleudern zu einer Unwucht führen.
  • Empfindliche und kleine Wäschestücke (wie z. B. BHs, Strumpfhosen oder auch Babysöckchen) am besten in einem Wäschenetz waschen

Tipp: Wurde trotz Taschenkontrolle versehentlich ein Papiertaschentuch mit gewaschen und dadurch die Wäsche mit Flusen bedeckt, gibt es auch hierfür eine praktische Lösung. Einfach eine Nylonstrumpfhose mit in die Waschtrommel geben. Durch einen weiteren Spülgang lassen sich Flusen mittels der Nylonstrümpfe wieder beseitigen.

Was wird wie und mit welchem Waschmittel gewaschen?

Vollwaschmittel enthalten Bleichmittel, die aber erst bei Waschtemperaturen ab etwa 60° Celsius wirksam werden. Trotzdem wird empfohlen, nur robuste und unempfindliche Wäsche mit Vollwaschmittel zu waschen. Für alle anderen Wäschestücke sollten Sie besser Colorwaschmittel oder Feinwaschmittel verwenden. Die Dosierung der Waschmittelmenge ist auf der jeweiligen Verpackung angegeben!

60 bis 90 Grad Wäsche / Normalwaschgang
Handtücher, Geschirrtücher, Bettlaken, Bettwäsche, weiße Tischdecken bzw. Tafeldecken, Unterwäsche aus Baumwolle, viele Schlafanzüge und Nachthemden, sowie Wisch- und Putztücher können Sie meist bei 60 oder 90° C mit Vollwaschmittel im normalen Waschprogramm waschen (je nach Waschanleitung).

30 bis 40 Grad Wäsche / Normalwaschgang oder Pflegeleicht-Programm
Ganz normale, nicht empfindliche Alltagskleidung wie Hemden, Blusen, T-Shirts, Sweatshirts und Hosen aus Baumwolle, Jeans, Röcke, Socken, Kleidungsstücke aus Leinen oder einem Mischgewebe werden bei 30 bis 40 Grad mit einem Buntwaschmittel oder Feinwaschmittel zum größten Teil im Normalwaschgang, manchmal aber auch mit dem Pflegeleicht-Programm gewaschen.

Die Herstellerangaben sind natürlich kein Muss. Sind Wäschestücke nur leicht verschmutzt, können Sie diese zwischendurch ohne Weiteres auch einmal mit einer niedrigeren Temperatur als angegeben waschen. Textilien heißer waschen als vorgeschrieben sollten Sie lieber nicht.

Feinwäsche
Etwas empfindlichere Baumwollbekleidung mit Naturfarben, sowie Jacken, Blazer und Mäntel aus Stoff waschen Sie am besten mit Feinwaschmittel und dem Feinwaschprogramm.

Schonwaschgang
Feines wie z. B. Seidenblusen, Seidenhemden, Seidenschals, Seidentops sollten Sie grundsätzlich mit Feinwaschmittel bei niedriger Temperatur (30° C) im Schonwaschgang oder von Hand waschen.

Wollwaschgang
Verfügt Ihre Waschmaschine über ein spezielles Wollwaschprogramm oder sogar Kaltwaschprogramm mit geringer Schleuderzahl, können Sie Kleidungsstücke aus Wolle mit flüssigem Wollwaschmittel problemlos in diesem Programm waschen. Ansonsten ist bei Wolle Handwäsche erforderlich.

Kochwaschprogramm / Wann ist eine Kochwäsche nötig?
Bei den heutigen Waschmitteln ist eine Kochwäsche im Privathaushalt nur in Ausnahmefällen notwendig. Entweder im Krankheitsfall oder wenn kochfeste Textilien wie z. B. Stofftischdecken (Tafeldecken), Leintücher, Bettwäsche, Baumwollunterwäsche, Handtücher und Geschirrtücher wirklich stark verschmutzt sind.

Vorwaschprogramm / Ist Vorwäsche notwendig
Vorwäsche ist meistens nicht nötig, es sei denn, Ihre Wäsche ist besonders stark verschmutzt.

Daunenjacken waschen und trocknen

Daunenjacken können Sie in der Regel mit einem speziellen Daunenwaschmittel im Feinwaschprogramm mit geringer Schleuderzahl bei 30 Grad waschen. (Zur Sicherheit dennoch aufs Pflegeetikett schauen). Damit sich die Daunen gut bewegen können, brauchen Daunenjacken in der Waschmaschine viel Platz. Und da eine Daunenjacke nach dem Waschen sehr schwer ist, sollten Sie diese vorsichtig aus der Waschmaschine holen.
Zum Trocknen ist für Daunenjacken ein Trockner ideal. Geben Sie drei bis vier saubere, nicht abfärbende Tennisbälle mit in den Trockner, diese sorgen noch zusätzlich zu der Bewegung des Wäschetrockners dafür, dass sich die Daunen wieder schön locker aufbauschen. Steht kein Trockner zur Verfügung, sollten Sie die Daunenjacke zum trocknen auf einen Wäscheständer legen und während dem langwierigen Trocknungsprozess immer wieder aufschütteln, damit die Daunen nicht verklumpen, sondern sich lockern und aufbauschen. Dies gilt natürlich auch für Daunenmäntel, Daunenwesten und Daunenschlafsäcke.

Wie Sie Funktionswäsche richtig waschen und trocknen

Damit Funktionswäsche mit Membrantechnologie auch wirklich richtig funktioniert und lange hält, müssen Sie das Material von Anfang an richtig waschen und pflegen. Falls die Waschanweisung im Etikett nicht mehr vorhanden oder lesbar ist, alle Reißverschlüsse, Klettverschlüsse und Knöpfe zu machen, die Wäschestücke auf links drehen und mit 30 bis 40° C im Feinwaschgang waschen. Dazu am besten ein spezielles flüssiges Funktionswaschmittel (oder auch Feinwaschmittel) und keinen Weichspüler verwenden, denn die Tenside des Weichspülers würden die Fasern verstopfen und dadurch den Feuchtigkeitstransport einschränken. Ohne Weiteres können Sie Funktionswäsche auch zusammen mit anderer Feinwäsche waschen. Dabei allerdings etwas weniger schmutzige Wäsche in die Wäschetrommel geben, als bei einer normalen Waschladung.
Im Übrigen können Sie alle Funktionswaschmittel auch für die Handwäsche benützen. Die Spezial-Waschmittel werden in unterschiedlichen Größen, in flüssiger Form und zum Teil auch als Gel in Tuben angeboten, welche für Reisen gedacht und für unterwegs auch ideal sind.
Funktionswäsche trocknen: In der Regel darf Funktionskleidung nicht im Trockner getrocknet werden, denn auch dies beeinträchtigt die Funktion und führt dazu, dass Feuchtigkeit und Schweiß nicht mehr richtig durch die Fasern nach außen transportiert werden kann. Sie sollten Funktionswäsche (sofern möglich) einfach an der Wäscheleine im Garten oder einem Wäscheständer draußen im Freien aufhängen und an der frischen Luft trocknen lassen. Dabei direkte Sonneneinstrahlung möglichst vermeiden. Ansonsten die Funktionswäsche eben drinnen zum trocknen aufhängen.

Optimale Beladung der Waschmaschine

Beim Normalwaschgang ist es am besten und effektivsten, wenn Sie die Waschmaschine voll beladen, so dass die Wäsche locker in der Trommel liegt. Wer sie zu voll stopft, vermindert dadurch die Waschwirkung. Ist die Wäschetrommel nur halbvoll, wird unnötig Wasser und Energie verschwendet. (Außer die Waschmaschine verfügt über eine Taste für halbe Beladung!)
Beim Pflegeleicht-Programm sollten Sie die Waschmaschine bis zur Hälfte oder ein wenig mehr mit Wäsche beladen.
Bei Feinwäsche darf die Waschtrommel nur bis zur Hälfte gefüllt werden.
Beim Wollwaschgang sollte die Waschtrommel höchstens halb voll sein, eher etwas weniger.

Wie vorgehen bei der Handwäsche?

  • Auch empfindliche Wäsche, die von Hand gewaschen werden muss, sollten Sie nach Farben sortieren. Dabei weiße und helle Farben von dunklen Wäschestücken trennen und Teile, die nicht farbfest sind, ganz extra legen.
  • Bereiche, die stark verschmutzt sind oder auch Flecken mit einem geeigneten Hausmittel oder einem speziellen Fleckenentferner vorbehandeln. Hierbei auf das Pflegesymbol achten und das Mittel vorab an einer kleinen nicht sichtbaren Stelle am Stoff testen.
  • Zur Handwäsche etwas Feinwaschmittel (oder auch Handwaschmittel) in lauwarmem Wasser auflösen, danach die gleichfarbigen oder farbähnlichen Wäschestücke ins Waschwasser geben und wenige Minuten darin einweichen lassen. Dann die Waschmittellösung vorsichtig durch die Stofffasern drücken. Dabei nicht zu stark reiben und den Stoff auch nicht zu sehr verdrehen oder auswringen. Anschließend die Textilien gründlich mit klarem lauwarmem Wasser ausspülen, bis alle Waschmittelreste entfernt sind.
  • Haben Sie helle und dunkle Kleidungsstücke oder Textilien von Hand zu waschen, sollten Sie immer mit der hellen Kleidung beginnen und erst, wenn Sie diese wieder aus dem Waschwasser herausgenommen haben, die dunklen Sachen darin waschen. Dies gilt ebenso beim Nachspülen.
  • Besonders vorsichtig sollten Sie bei der Handwäsche mit Kleidungsstücken aus Seide und Wolle sein. Empfohlen wird, für diese empfindlichen Fasern nur speziell dafür geeignete Fein- oder Wollwaschmittel zu verwenden. Außerdem sollten Sie Teile aus Seide und Wolle nicht einweichen, drücken, reiben oder wringen und auf jeden Fall nur mit der auf dem Etikett angegebenen Waschtemperatur waschen und ausspülen.
  • Keinesfalls dürfen diese Wäschestücke im Trockner getrocknet werden.
  • Überdies sollten Sie die nassen Kleider, Blusen, Hemden, Dessous, Tücher und Schals nur dann zum Trocknen aufhängen, wenn diese aufgrund ihres Gewichts durch das Wasser nicht ihre Form verlieren. Ansonsten die gewaschenen Textilien auf einem trockenen Handtuch liegend trocknen lassen und dabei ein oder zwei Mal umdrehen.

Hinweis: Generell sollten Sie die Wäsche nach dem Waschen nicht lange in der Waschmaschine oder im Wäschekorb liegen lassen, denn sonst riecht sie bald muffig.

Zur Wäschepflege gehört natürlich auch das

Wäsche trocknen

Die günstigste Methode zum Wäsche trocknen ist nach wie vor, diese im Freien an einer Wäscheleine, Wäschespinne oder einem Wäscheständer auf der Terrasse bzw. dem Balkon aufzuhängen und an der frischen Luft trocknen zu lassen. Vorausgesetzt, man hat diese Möglichkeit.
Wenn nicht, gibt es ja evtl. einen gut belüfteten Raum im Keller, in dem Sie eine Wäscheleine spannen bzw. einen Wäscheständer aufstellen und Ihre Wäsche zum trocknen aufhängen können.
Möglich ist auch, die Wäsche an einem Wäscheständer in der Wohnung trocknen zu lassen. Allerdings sollten Sie dann darauf achten, dass Sie währenddessen mehrmals richtig lüften, weil sich sonst durch die zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum Schimmel an den Wänden bilden könnte.
Alternativ gibt es noch die Möglichkeit, Trockner geeignete Wäschestücke in einem Wäschetrockner zu trocknen.

Wäsche bügeln

Erfreulicherweise gibt es inzwischen einige bügelfreie Textilien, aber ganz ohne Bügeln geht’s halt doch nicht. Für Erleichterung sorgt in erster Linie eine gute Ausstattung zum Bügeln. Ganz praktisch sind ein höhenverstellbares Bügelbrett und ein gutes Dampfbügeleisen. Ob das Kleidungsstück überhaupt gebügelt werden darf, können Sie dem in der Kleidung eingenähten Etikett entnehmen.
Genau wie beim Wäsche waschen gibt es auch beim Bügeln einiges zu beachten. Da manche Stoffe sehr hitzeempfindlich sind ist es wichtig, die Wäsche nicht zu heiß, sondern mit der empfohlenen Bügeltemperatur zu bügeln. Außerdem müssen beispielsweise Hemden und Blusen ganz anders gebügelt werden als Hosen, Shirts oder Bettwäsche.
Eine genaue Anleitung zum Bügeln finden Sie im Artikel „Richtig bügeln lernen – so geht’s

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